Garten richtig bewässern

Der Regen reicht in den meisten Fällen nicht aus, um den Garten mit der notwendigen Feuchtigkeit zu versorgen. Bekommen die Wurzeln der Pflanzen aber zu wenig Wasser, so können sie keine oder zu wenige Nährstoffe aufnehmen. Da nur über die Wurzelspitzen Wasser aufgenommen wird, es ist wichtig so viel zu gießen, dass alle Wurzelspitzen ausreichend versorgt werden. Üblicherweise erkennt der Gärtner einen Wassermangel daran, dass die Pflanzen die Blätter und Blüten hängen lassen. Dann ist es höchste Zeit zu bewässern. Beginnt die Pflanze zu welken, ist es oft schon zu spät. Die Schäden können bereits irreparabel sein oder die Pflanze bleibt zumindest für den Rest der Gartensaison in puncto Wachstum, Frucht-, Blüten– und Samenbildung zurück.

Die Grundregeln der richtigen Bewässerung

Rasen Bewässerung

Rasen Bewässerung – © Mariusz Blach – Fotolia.com

Gemüse, Kräuter und Blühpflanzen vertragen die Trockenheit sehr schlecht. Sträucher und Bäume können, wenn sie ausgewachsen sind, längere Trockenperioden ohne größere Schäden überstehen. Frisch gesetzte Sträucher und Bäumchen benötigen jedoch in den ersten zwei Jahren zusätzliche Bewässerung. Feuchte, dunkle Gartenplätze brauchen weniger Bewässerung als Blumenbeete in der Sonne und abfallend Beete mehr als ebene. An befestigten Gartenteilen, zum Beispiel bei der Terrasse, läuft das Wasser schneller ab und die dort gepflanzten Blumen müssen zusätzlich bewässert werden. Für den Rasen eignen sich Rasensprenger Testsieger gut, da diese auch größere Flächen perfekt beregnen.

Die Bodenbeschaffenheit spielt eine Rolle

Besonders schlecht wird die Feuchtigkeit von Sandböden gespeichert. Das Wasser und mit ihm die wichtigen Nährstoffe rinnen schnell ab. Regelmäßig sollte überprüft werden, ob der Wurzelbereich der Pflanzen über genügend Feuchtigkeit verfügt. Lehmböden hingegen können das Wasser gut halten und benötigen eine Bewässerung nur bei längerer Trockenheit. Tonböden speichern die Feuchtigkeit viel stärker als die Lehmböden, das Wasser kann nicht gut abrinnen. Hier besteht die Gefahr von Staunässe und es darf nur mit Bedacht gegossen werden.

Nicht alle Pflanzen lieben die Feuchtigkeit

Manche blühenden Sträucher, Gemüsesorten und Blumen vertragen es schlecht, täglich von oben beregnet zu werden. Pilzerkrankungen sind die Folge. Wassermangel kann auch erfreuliche Auswirkungen haben. So blüht die Kapuzinerkresse in feuchten Sommern weniger und bildet dafür viele Blätter. In heißen, trockenen Sommern entwickelt sie jedoch besonders viele attraktive Blüten. Für den Salat wiederum ist der Effekt viel Wasser – wenig Blüte, aber viele Blätter genau andersherum vorteilhaft zu nutzen.

Fehler beim Gießen schaden den Pflanzen

Prasselt das Gießwasser mit zu starkem Druck auf das Erdreich, wird wertvoller Humus weggeschwemmt und der Boden verdichtet. Solche Gießfehler können im Laufe der Zeit die Bodenstruktur stark beschädigen.

Die beste zum Zeit zum Gießen ist in den frühen Morgenstunden. Da es noch nicht so heiß ist, verdunstet das Gießwasser weniger schnell und die Pflanzen sind tagsüber mit ausreichender Feuchtigkeit versorgt. Wird in den Abend- oder Nachtstunden gegossen, besteht die Gefahr, dass die Pflanzen in der nassen Erde stehen und die Wurzeln zu faulen beginnen. Nicht gegossen werden sollte in der Mittagszeit. Das Wasser kann auf den Blüten und Blättern das Sonnenlicht brechen und Teile der Pflanze könnten verbrennen.

Unterschiedliche Bewässerungsarten erleichtern die Arbeit

Gießkannen sind schwer zu tragen, haben aber den Vorteil, dass durch das Fassungsvermögen genau ermittelt werden kann, wie viel Wasser gegeben wurde. Der Gartenschlauch hilft, auf den unterschiedlichen Wasserbedarf einzelner Pflanzen einzugehen und ist ideal für Blumen und Sträucher, zum Beispiel Rosen oder Phlox, die im Wurzelbereich gewässert werden sollten. Einfach und preiswert sind die Rundregner. Sie beregnen eine kreisförmige Fläche von rund zehn Quadratmetern.

Ist die Fläche ausreichend bewässert, wird der Regner ganz einfach umgesteckt. Nach dem selben Prinzip funktionieren die Kreis- und Pendlerregner, der Unterschied ist, dass sie gleichzeitig ein größeres Areal bewässern können. Durch die moderne Technologie lässt sich heute auch bei einer längeren Abwesenheit eine Austrocknung vermeiden. Computergesteuerte Anlagen mit einer Zeitschaltuhr sorgen für eine automatische Bewässerung. Sie helfen Wasser sparen und bringen die Feuchtigkeit zuverlässlich zum Wurzelbereich der Pflanzen.

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